Malven und andere Heilpflanzen

Die gesamte Familie der Malvengewächse, zu der auch Stockrose und Linde zählen, verdient besondere Beachtung. Alle Teile dieser Pflanzen sind heilkräftig und dennoch so mild und nahrhaft, dass sie als „Nudel der Natur“ be-zeichnet werden können. Du kannst dich an ihnen wahrhaft satt essen; einige Sorten bieten sich mit üppigem Blattwachstum besonders an. Diese können das gesamte Jahr als Speise-malve leicht angebaut werden – auf dem Acker, im Garten oder sogar auf dem Balkon. Andere Sorten überzeugen mit Blüten, die ein Höchst-maß an Flavonoiden und Anthocyanen sowie sekundären Pflanzenstoffen enthalten oder Samenkapseln, die in ihrem Eiweißgehalt kaum zu übertreffen sind.

Die Wurzeln des Eibisch zum Beispiel dienten jahrhundertelang als beruhigendes „Kaubonbon“ für Babys oder die Blätter der Quirlmalve sowie der Linde als Notfutter für Tier und Mensch im Winter.

Es lohnt sich also die Familie der Malven-gewächse genauer kennenzulernen. Deswegen bauen wir verschiedene Sorten Malven auf unseren Flächen an und erforschen ihre Heilwirkung.

Darüber hinaus finden auch andere Wild- und Heilpflanzen bei uns ihren Platz und ihre Verwendung. Ab 2018 bieten wir Beratung, Austausch sowie Seminare und Vorträge zu den Themen Malven und Wildpflanzen an.